Unsere Mitarbeitenden melden sich zu Wort

Melanie,  Head Validation & Verficaiton

 

Was ist dein Job?

Melanie: Ich bin dafür verantwortlich zu testen, dass am Ende eines Entwicklungsprozesses alles in unserem Produkt drin ist, wie es sollte und dass alles so funktioniert, wie es geplant war.

Dafür prüfen wir das ganze Gerät wie auch einzelne Teile wie den Motor, die Pumpe oder die Batterie. Das geht ganz praktisch: Wir testen, wie lange alles funktioniert, wie zuverlässig das Material ist. Dazu gibt es genaue Vorgaben und gesetzliche Anforderungen, die erfüllt sein müssen. Ziel ist, dass unsere Geräte sicher sind, damit die Patienten es benutzen können.

 

Sie tragen eine hohe Verantwortung.

Ja. Im Extremfall heisst es: falsch gemessen, Patient gefährdet. Darum müssen wir sehr professionell und verantwortungsvoll arbeiten. Auf keinen Fall dürfen wir uns unter Druck setzen lassen. Weder von Marktinteressen noch von Geld oder von der Zeit. Wir arbeiten nach naturwissenschaftlichen Prinzipien und nur das zählt.

 

Was macht Freude?

Eine spannende Herausforderung bei

Sensile Medical ist, dass es bei den

meisten Tests noch nichts wirklich fertig

zu kaufen gibt. Wir dürfen viele Prüfauf-

bauten und Messmittel selbst entwickeln.

Wir sind gefordert, gute Lösungen zu

finden und umzusetzen. Das finde ich super spannend.

 

Die grösste Herausforderung?

All die losen Enden miteinander zu koordinieren. Jeden Tag passiert was Neues, es laufen eine Menge Projekte. Es gibt sehr viele Schnittstellen und auch die Personalführung ist wichtig.

 

Welche Eigenschaften braucht ein Bewerber/eine Bewerberin für einen Job bei Sensile Medical?

Man sollte sehr beharrlich sein und sehr systematisch arbeiten. Die Medtech Welt hat viele Gesetze und Vorgaben, die einen auf den ersten Blick einschränken. Aber gerade in der Beschränkung liegt das Spannende: Je nach Land sind die Gesetze verschieden. Das gibt die unterschiedlichsten Problemstellungen und einen spannenden Umgang mit verschiedensten Mentalitäten.

 

«In meinem Job muss man präzise sein im Denken, genau sein, klar strukturieren und sehr lösungsorientiert arbeiten.»

Heinz, Softwareengineer

gelernter Elektroingenieur ETH

 

Was arbeitest du bei Sensile Medical?

Ich schreibe die Software für eine unserer medizinischen High-Tech-Mikropumpen. Das Gerät ist sehr klein und doch steckt da ein ganzer Computer drin. Zwei Prozessoren und diverse Sensoren überwachen den Motor und die Batterie. Optische und akustische Anzeigen geben Auskunft über den Zustand des Geräts und die Tasten müssen die gewünschte Reaktion auslösen. Das alles steuert und überwacht die Software.

 

Das tönt nach einem klaren Anforderungsprofil.

Ja, es ist alles strikt geregelt: Es gibt ganz bestimmte Anforderungen zu erfüllen. Das ist alles in einer umfangreichen Dokumentation festgelegt. Wir schreiben hauptsächlich zu zweit an der Software und kontrollieren gegenseitig unsere Arbeit. Ein grosser Teil nimmt das Testen ein. Diese Resultate schreiben wir alle fein säuberlich auf und kontrollieren, ob und wie alle Anforderungen getestet wurden.

 

Was geschieht, wenn etwas nicht läuft, wie erwartet?

Das ist eine Herausforderung, besonders wenn ein Fehlverhalten nur sehr selten auftritt. Dann gilt es, die Ursache zu finden und den Fehler zu korrigieren. Und danach müssen wir auch aufzeigen, dass der Fehler behoben wurde. Das kann schon mal richtig knifflig werden.

 

 

 

 

Du scheinst ein geduldiger Mensch zu sein. Gibt es weitere Jobanforderungen?

Man muss genau arbeiten. Es braucht auch die Unterscheidungskraft, wo es draufankommt und wo es weniger kritisch ist. Zudem sollte man strukturiert denken können, die Übersicht behalten und keine Angst vor der oft hohen Komplexität haben.

 

Du darfst auf ein paar Jahre Erfahrung zählen. Verrätst du den Jungen einen Karrieretipp?

Es ist nicht immer alles so, wie im Studium gelernt. Die Praxis ist oft einfacher als das im Studium gelernte. Am Anfang in einem neuen Team braucht es viel Zeit, bis man im Thema drin ist. Zuerst sollte man im Team seinen Platz finden, damit jeder seine Stärken einsetzen kann. Es ist wichtig, dass man eng zusammenarbeitet, aufzeigt, was man macht und gemeinsam nach Lösungen sucht. Ohne Teamplay geht gar nichts.

«Unser Klima ist sehr kollegial. Ziele erreichen wir gemeinsam, egal, wer was dazu beigetragen hat.»

Martin, Supply Chain Manager

 

Wie lange arbeitest du bei Sensile Medical?

Seit Anfang November 2016 arbeite ich hier als Supply Chain Manager. Meine Aufgabe ist es, die passenden Lieferanten zu finden, die unsere Produkte herstellen können. Dazu stimmen wir uns sehr eng mit den Kollegen aus der Industrialisierungsabteilung ab.

 

Eine klassische Schnittstellenfunktion?

Ja, wir sind ein Bindeglied für interne und externe Stellen. Als Ansprechpartner innerhalb der Wertschöpfungskette haben wir mit allen Abteilungen im Haus zu tun. Wir sind in den wichtigen Projekten drin. Ein sehr umfangreicher Job. Man muss aber auch «ellbögeln» können. Man ist im Projekt sowie lieferantenseitig im Fokus. Da braucht’s eine ganzheitliche Sicht.

 

Wie bist du auf Sensile Medical aufmerksam geworden?

Online. Ich hatte ein paar Dossiers draussen. Bei Sensile Medical hat mich die Kultur fasziniert. Sie passt mir sehr. Es ist ein junges Unternehmen mit einer extremen Dynamik. Wir arbeiten alle an den gleichen Zielen. Man spürt, dass die ersten Produktlaunches bevorstehen. Das gibt einen positiven Drive und eine intensive Zusammenarbeit. Das habe ich schon im Rekrutierungsgespräch gemerkt.

 

Was hat dich überzeugt?

Die gute menschliche Basis. Es ist eine

sehr offene Kultur. Ich wurde total herzlich empfangen, fühlte mich willkommen. Ich merkte: Sie brauchen Verstärkung, ich darf mit anpacken. Das ist toll und motivierend!

 

Was für ein Typ Mensch ist bei Sensile richtig?

Man darf keine Berührungsängste haben. Ein wenig extrovertiert sein, ist sicher hilfreich. Kontakteknüpfen sollte man mögen und auch mal einen ungemütlichen Anruf gerne machen. Menschen mit einer gesamtheitlichen Sicht sind hier sicher richtig. An meiner Position muss ich wissen, wenn ich hier was «schrübele», was geschieht dann links und rechts. Das bedingt Interesse an anderen Abteilungen und Tätigkeiten.

 

Muss man im kalten Wasser schwimmen können?

Ja, wir sind im Aufbau. Prozesse und Strukturen werden laufend optimiert. Dafür kann man etwas bewegen.

«Bei Sensile Medical kann man etwas bewegen.»

Peter, Research Manager

 

Was macht ein Research Manager?

Ich arbeite in der Abteilung Technologie, ein kleines Team von fünf Leuten. Wir sind unter anderem zuständig für die Materialien unserer Produkte, die Verarbeitungsverfahren, die Prozesse, die Sterilisation. Damit bestimmen wir massgeblich die Richtung, die das Unternehmen einschlägt. Aber wir sind auch eine Serviceabteilung. Wenn es in den Projekten eng wird, können sie bei der Problemlösung auf uns zählen.

 

Wie sieht die ideale Einarbeitung neuer Mitarbeitenden aus?

Wenn jemand neu ist, schleppe ich ihn am liebsten tagelang mit mir herum. Hautnah dabei zu sein, ist besser als jede theoretische Schulung. Wenn ich Bedienungsanleitungen lese, kann ich ein Gerät noch lange nicht bedienen. Aber wenn ich es in die Hand nehme, anderen beim Bedienen zuschaue, dann wird es lebendig. Ich habe nur durch Zugucken Skat- und Schachspielen gelernt. Und Medizintechnik.

 

 

 

Was ist dir wichtig?

Meine schärfste Waffe, der Füller. Seit 35 Jahren benutze ich ihn täglich. Er steht für Sprache. Und für den sorgfältigen Umgang damit. Wenn ich einen Text schreibe, dann ist der von mir. Da steht mein Name darunter, den Inhalt nehme ich auf meine Kappe. Heute beobachte ich eine vermehrte Absicherungsstrategie. Jeder will sich hinter dem anderen verstecken. Unnötig, finde ich.

 

Verrätst du uns einen Karrieretipp für Junge?

Solche Tipps gebe ich nicht. Ich bin vollkommen karriere-desorientiert. Ich wollte immer einfach nur für gute Arbeit gut und fair bezahlt werden. Klar, damit kommt man nicht in die höchsten Etagen. Aber mir ist es sowieso egal, wer unter mir Chef ist. (lacht)

 

Deine tägliche Motivation?

Ich habe immer schon gerne gearbeitet. Ich war nie an Problemen interessiert, viel eher an der Lösung. Es gefällt mir, neue Erkenntnisse zu gewinnen, die man bisher nicht hatte. Ich habe den Drang, perfekte Dinge zu machen. Und dennoch bin ich immer weit davon entfernt. Gerade deswegen gebe ich nie auf.

 

Wie gehst du mit Fehlern um?

Fehler machen finde ich nicht so schlimm. Wenn man den gleichen Fehler zweimal macht, dann sollte man nachdenken. Ich habe viele Fehler gemacht. Wo gearbeitet wird, passieren sie eben, das ist normal. Und aus nichts Anderem lernt man mehr als aus den Fehlern, die man selbst gemacht hat.

«Ich habe den Drang, perfekte Dinge zu machen.»

Melanie,  Head Validation & Verfication

 

Was ist dein Job?

Ich bin dafür verantwortlich zu testen, dass am Ende eines Entwicklungsprozesses alles in unserem Produkt drin ist, wie es sollte und dass alles so funktioniert, wie es geplant war.

Dafür prüfen wir das ganze Gerät wie auch einzelne Teile wie den Motor, die Pumpe oder die Batterie. Das geht ganz praktisch: Wir testen, wie lange alles funktioniert, wie zuverlässig das Material ist. Dazu gibt es genaue Vorgaben und gesetzliche Anforderungen, die erfüllt sein müssen. Ziel ist, dass unsere Geräte sicher sind, damit die Patienten es benutzen können.

 

Sie tragen eine hohe Verantwortung.

Ja. Im Extremfall heisst es: falsch gemessen, Patient gefährdet. Darum müssen wir sehr professionell und verantwortungsvoll arbeiten. Auf keinen Fall dürfen wir uns unter Druck setzen lassen. Weder von Marktinteressen noch von Geld oder von der Zeit. Wir arbeiten nach naturwissenschaftlichen Prinzipien und nur das zählt.

 

Was macht Freude?

Eine spannende

Herausforderung

bei Sensile Medical

ist, dass es bei den

meisten Tests noch

nichts wirklich fertig

zu kaufen gibt.

Wir dürfen viele

Prüfaufbauten und Messmittel selbst entwickeln. Wir sind gefordert, gute Lösungen zu finden und umzusetzen. Das finde ich super spannend.

 

Die grösste Herausforderung?

All die losen Enden miteinander zu koordinieren. Jeden Tag passiert was Neues, es laufen eine Menge Projekte. Es gibt sehr viele Schnittstellen und auch die Personalführung ist wichtig.

 

Welche Eigenschaften braucht ein Bewerber/eine Bewerberin für einen Job bei Sensile Medical?

Man sollte sehr beharrlich sein und sehr systematisch arbeiten. Die Medtech Welt hat viele Gesetze und Vorgaben, die einen auf den ersten Blick einschränken. Aber gerade in der Beschränkung liegt das Spannende: Je nach Land sind die Gesetze verschieden. Das gibt die unterschiedlichsten Problemstellungen und einen spannenden Umgang mit verschiedensten Mentalitäten.

«In meinem Job muss man präzise sein im Denken, genau sein, klar strukturieren und sehr lösungsorientiert arbeiten.»

Heinz, Softwareengineer

gelernter Elektroinstallateur

 

Was arbeitest du bei Sensile Medical?

Ich schreibe die Software für unsere medizinischen High-Tech-Mikropumpen. Das Gerät ist sehr klein und doch steckt da ein ganzer Computer drin. Zwei Prozessoren und diverse Sensoren überwachen den Motor und die Batterie. Lämpchen geben Auskunft über den Zustand des Geräts und die Tasten müssen eine Reaktion auslösen. Das alles steuert und überwacht die Software.

 

Das tönt nach einem klaren Anforderungsprofil.

Ja, es ist alles strikt geregelt: Es gibt ganz bestimmte Anforderungen zum Erfüllen. Das ist alles in einer umfangreichen Dokumentation festgelegt. Wir schreiben zu zweit an der Software und kontrollieren gegenseitig unsere Arbeit. Ein grosser Teil nimmt das Testen ein. Diese Resultate schreiben wir alle fein säuberlich auf und kontrollieren, ob und wie alle Anforderungen getestet wurden.

 

 

 

 

 

 

 

Was geschieht, wenn etwas nicht läuft, wie erwartet?

Das ist eine Herausforderung. Wenn man 100 Mal

etwas testet und alles funktioniert und dieses eine Mal findet man einen Fehler. Dann gilt es, die Ursache zu finden und zu korrigieren. Und danach müssen wir auch aufzeigen, dass der Fehler behoben wurde. Das kann schon mal richtig knifflig werden.

 

Du scheinst ein geduldiger Mensch zu sein. Gibt es weitere Jobanforderungen?

Man muss genau arbeiten. Aber auch nicht allzu genau, sonst kommt man nicht vorwärts. Es braucht die Unterscheidungskraft, wo es draufankommt und wo nicht. Zudem sollte man strukturiert denken können, die Übersicht behalten und keine Angst von komplexen Geschichten haben.

 

Du darfst auf ein paar Jahre Erfahrung zählen. Verrätst du den Jungen einen Karrieretipp?

Es ist nicht immer alles so, wie im Studium gelernt. Am Anfang braucht es viel Zeit, bis man im Thema drin ist. Zuerst sollte man im Team seinen Platz finden, indem man schaut, was die anderen tun und können. Die Praxis ist oft einfacher als das im Studium gelernte. Umso wichtiger, dass man eng zusammenarbeitet, aufzeigt, was man macht und gemeinsam nach Lösungen sucht. Ohne Teamplay geht gar nichts.

«Unser Klima ist sehr kollegial. Ziele erreichen wir gemeinsam, egal, wer was dazu beigetragen hat.»

Martin, Supply Chain Manager

 

Wie lange arbeitest du bei Sensile Medical?

Seit Anfang November 2016 arbeite ich hier als Supply Chain Manager. Meine Aufgabe ist es, die passenden Lieferanten zu finden, die unsere Produkte herstellen können. Dazu stimmen wir uns sehr eng mit den Kollegen aus der Industrialisierungsabteilung ab.

 

Eine klassische Schnittstellenfunktion?

Ja, wir sind ein Bindeglied für interne und externe Stellen. Als Ansprechpartner innerhalb der Wertschöpfungskette haben wir mit allen Abteilungen im Haus zu tun. Wir sind in den wichtigen Projekten drin. Ein sehr umfangreicher Job. Man muss aber auch «ellbögeln» können. Man ist im Projekt sowie lieferantenseitig im Fokus. Da braucht’s eine ganzheitliche Sicht.

 

Wie bist du auf Sensile Medical aufmerksam geworden?

Online. Ich hatte ein paar Dossiers draussen. Bei Sensile Medical hat mich die Kultur fasziniert. Sie passt mir sehr. Es ist ein junges Unternehmen mit einer extremen Dynamik. Wir arbeiten alle an den gleichen Zielen. Man spürt, dass die ersten Produktlaunches bevorstehen. Das gibt einen positiven Drive und eine intensive Zusammenarbeit. Das habe ich schon im Rekrutierungsgespräch gemerkt.

 

 

 

Was hat dich überzeugt?

Die gute menschliche Basis. Es ist eine sehr offene Kultur. Ich wurde total herzlich empfangen, fühlte mich willkommen. Ich merkte: Sie brauchen Verstärkung, ich darf mit anpacken. Das ist toll und motivierend!

 

Was für ein Typ Mensch ist bei Sensile richtig?

Man darf keine Berührungsängste haben. Ein wenig extrovertiert sein, ist sicher hilfreich. Kontakteknüpfen sollte man mögen und auch mal einen ungemütlichen Anruf gerne machen. Menschen mit einer gesamtheitlichen Sicht sind hier sicher richtig. An meiner Position muss ich wissen, wenn ich hier was «schrübele», was geschieht dann links und rechts. Das bedingt Interesse an anderen Abteilungen und Tätigkeiten.

 

Muss man im kalten Wasser schwimmen können?

Ja, wir sind im Aufbau. Prozesse und Strukturen werden laufend optimiert. Dafür kann man etwas bewegen.

«Bei Sensile Medical kann man etwas bewegen.»

Peter, Research Manager

 

Was macht ein Research Manager?

Ich arbeite in der Abteilung Technologie, ein kleines Team von fünf Leuten. Wir sind unter anderem zuständig für die Materialien unserer Produkte, die Verarbeitungsverfahren, die Prozesse, die Sterilisation. Damit bestimmen wir massgeblich die Richtung, die das Unternehmen einschlägt. Aber wir sind auch eine Serviceabteilung. Wenn es in den Projekten eng wird, können sie bei der Problemlösung auf uns zählen.

 

Wie sieht die ideale Einarbeitung neuer Mitarbeitenden aus?

Wenn jemand neu ist, schleppe ich ihn am liebsten tagelang mit mir herum. Hautnah dabei zu sein, ist besser als jede theoretische Schulung. Wenn ich Bedienungsanleitungen lese, kann ich ein Gerät noch lange nicht bedienen. Aber wenn ich es in die Hand nehme, anderen beim Bedienen zuschaue, dann wird es lebendig. Ich habe nur durch Zugucken Skat- und Schachspielen gelernt. Und Medizintechnik.

 

 

 

 

Was ist dir wichtig?

Meine schärfste Waffe, der Füller. Seit 35 Jahren benutze ich ihn täglich. Er steht für Sprache. Und für den sorgfältigen Umgang damit. Wenn ich einen Text schreibe, dann ist der von mir. Da steht mein Name darunter, den Inhalt nehme ich auf meine Kappe. Heute beobachte ich eine vermehrte Absicherungsstrategie. Jeder will sich hinter dem anderen verstecken. Unnötig, finde ich.

 

Verrätst du uns einen Karrieretipp für Junge?

Solche Tipps gebe ich nicht. Ich bin vollkommen karriere-desorientiert. Ich wollte immer einfach nur für gute Arbeit gut und fair bezahlt werden. Klar, damit kommt man nicht in die höchsten Etagen. Aber mir ist es sowieso egal, wer unter mir Chef ist. (lacht)

 

Deine tägliche Motivation?

Ich habe immer schon gerne gearbeitet. Ich war nie an Problemen interessiert, viel eher an der Lösung. Es gefällt mir, neue Erkenntnisse zu gewinnen, die man bisher nicht hatte. Ich habe den Drang, perfekte Dinge zu machen. Und dennoch bin ich immer weit davon entfernt. Gerade deswegen gebe ich nie auf.

 

Wie gehst du mit Fehlern um?

Fehler machen finde ich nicht so schlimm. Wenn man den gleichen Fehler zweimal macht, dann sollte man nachdenken. Ich habe viele Fehler gemacht. Wo gearbeitet wird, passieren sie eben, das ist normal. Und aus nichts Anderem lernt man mehr als aus den Fehlern, die man selbst gemacht hat.

«Ich habe den Drang, perfekte Dinge zu machen.»