Unsere Mitarbeitenden melden sich zu Wort

Melanie,  Head Validation & Verification

 

Was ist dein Job?

Ich bin dafür verantwortlich zu testen, dass am Ende eines Entwicklungsprozesses alles in unserem Produkt drin ist, wie es sollte und dass alles so funktioniert, wie es geplant war.

Dafür prüfen wir das ganze Gerät wie auch einzelne Teile wie den Motor, die Pumpe oder die Batterie. Das geht ganz praktisch: Wir testen, wie lange alles funktioniert, wie zuverlässig das Material ist. Dazu gibt es genaue Vorgaben und gesetzliche Anforderungen, die erfüllt sein müssen. Ziel ist, dass unsere Geräte sicher sind, damit die Patienten es benutzen können.

 

Sie tragen eine hohe Verantwortung.

Ja. Im Extremfall heisst es: falsch gemessen, Patient gefährdet. Darum müssen wir sehr professionell und verantwortungsvoll arbeiten. Auf keinen Fall dürfen wir uns unter Druck setzen lassen. Weder von Marktinteressen noch von Geld oder von der Zeit. Wir arbeiten nach naturwissenschaftlichen Prinzipien und nur das zählt.

 

Was macht Freude?

Eine spannende Herausforderung bei

Sensile Medical ist, dass es bei den

meisten Tests noch nichts wirklich fertig

zu kaufen gibt. Wir dürfen viele Prüfauf-

bauten und Messmittel selbst entwickeln.

Wir sind gefordert, gute Lösungen zu

finden und umzusetzen. Das finde ich super spannend.

 

Die grösste Herausforderung?

All die losen Enden miteinander zu koordinieren. Jeden Tag passiert was Neues, es laufen eine Menge Projekte. Es gibt sehr viele Schnittstellen und auch die Personalführung ist wichtig.

 

Welche Eigenschaften braucht ein Bewerber/eine Bewerberin für einen Job bei Sensile Medical?

Man sollte sehr beharrlich sein und sehr systematisch arbeiten. Die Medtech Welt hat viele Gesetze und Vorgaben, die einen auf den ersten Blick einschränken. Aber gerade in der Beschränkung liegt das Spannende: Je nach Land sind die Gesetze verschieden. Das gibt die unterschiedlichsten Problemstellungen und einen spannenden Umgang mit verschiedensten Mentalitäten.

 

«In meinem Job muss man präzise sein im Denken, genau sein, klar strukturieren und sehr lösungsorientiert arbeiten.»

Martin, Supply Chain Manager

 

Wie lange arbeitest du bei Sensile Medical?

Seit Anfang November 2016 arbeite ich hier als Supply Chain Manager. Meine Aufgabe ist es, die passenden Lieferanten zu finden, die unsere Produkte herstellen können. Dazu stimmen wir uns sehr eng mit den Kollegen aus der Industrialisierungsabteilung ab.

 

Eine klassische Schnittstellenfunktion?

Ja, wir sind ein Bindeglied für interne und externe Stellen. Als Ansprechpartner innerhalb der Wertschöpfungskette haben wir mit allen Abteilungen im Haus zu tun. Wir sind in den wichtigen Projekten drin. Ein sehr umfangreicher Job. Man muss aber auch «ellbögeln» können. Man ist im Projekt sowie lieferantenseitig im Fokus. Da braucht’s eine ganzheitliche Sicht.

 

Wie bist du auf Sensile Medical aufmerksam geworden?

Online. Ich hatte ein paar Dossiers draussen. Bei Sensile Medical hat mich die Kultur fasziniert. Sie passt mir sehr. Es ist ein junges Unternehmen mit einer extremen Dynamik. Wir arbeiten alle an den gleichen Zielen. Man spürt, dass die ersten Produktlaunches bevorstehen. Das gibt einen positiven Drive und eine intensive Zusammenarbeit. Das habe ich schon im Rekrutierungsgespräch gemerkt.

 

Was hat dich überzeugt?

Die gute menschliche Basis. Es ist eine

sehr offene Kultur. Ich wurde total herzlich empfangen, fühlte mich willkommen. Ich merkte: Sie brauchen Verstärkung, ich darf mit anpacken. Das ist toll und motivierend!

 

Was für ein Typ Mensch ist bei Sensile richtig?

Man darf keine Berührungsängste haben. Ein wenig extrovertiert sein, ist sicher hilfreich. Kontakteknüpfen sollte man mögen und auch mal einen ungemütlichen Anruf gerne machen. Menschen mit einer gesamtheitlichen Sicht sind hier sicher richtig. An meiner Position muss ich wissen, wenn ich hier was «schrübele», was geschieht dann links und rechts. Das bedingt Interesse an anderen Abteilungen und Tätigkeiten.

 

Muss man im kalten Wasser schwimmen können?

Ja, wir sind im Aufbau. Prozesse und Strukturen werden laufend optimiert. Dafür kann man etwas bewegen.

«Bei Sensile Medical kann man etwas bewegen.»

Christoph, Head IT

 

Seit wann arbeitest du bei Sensile Medical?

Ich habe im Oktober 2014 begonnen – also seit 3,5 Jahren dabei.

 

Was ist deine Aufgabe als Head IT?

In meiner Funktion bin ich zuständig für die Sicherstellung des IT-Betriebes, die Infrastruktur (Hard- und Software), das Netzwerk sowie die Sicherheit. Zu meinen Aufgaben zählen die Teamleitung und die Budgetverantwortung.

 

Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?

Es ist sehr abwechslungsreich. Jeder Tag sieht anders aus, das erschwert zwar manchmal die Planung.

 

 

 

 

 

Wieso arbeitest du gerne bei Sensile Medical?

Zum einen sind das die offenen Leute und der kollegiale Umgang untereinander. Als ich mich damals hier bewarb, reizte mich die Möglichkeit bei einem Start-up zu arbeiten – hier kann man viel bewirken. Als ich hier anfing, gab es praktisch keine Infrastruktur. Ich konnte alles mitgestalten und mit aufbauen.

 

Sensile Medical ist enorm gewachsen. Welche Anforderungen stellt/e das an die IT?

In der IT arbeitet man in der Regel mit einer Planung für die nächsten drei Jahre, weshalb wir uns auf das Wachstum vorbereiten konnten. Der Mitarbeiterzuwachs ist jetzt vor allem bei der Systemauslastung zu spüren. Wir planen deshalb bis zum Sommer, die Kapazität und Performance zu steigern.

An dieser Stelle ist noch zu erwähnen, dass bei uns alles inhouse gemacht wird. Aktuell betreiben wir rund 40 virtuelle Server und haben keine Cloudlösungen.

 

Wie beschreibst du die Atmosphäre bei Sensile – im Unternehmen? Oder unsere Kultur?

Die Atmosphäre erlebe ich als sehr offen und kollegial, das heisst die Mitarbeitenden sind offen für Neues und extrovertiert. Wir leben eine Du-Kultur, damit verbunden sind auch flache Hierarchien. Man begegnet sich auf einer Augenhöhe, egal mit wem man spricht. Zudem wird ein ehrlicher Umgang gepflegt.

 

Wie würde die perfekte IT-Umgebung deiner Meinung nach aussehen? Auf welches Ziel arbeitest du hin?

In erster Linie besteht das Ziel darin, dass das Unternehmen erfolgreich ist. Der Idealzustand der IT ist, wenn man sie gar nicht spürt – wenn der Betrieb reibungslos funktioniert und alle Mitarbeitenden zufrieden sind.

 

Welche Art Leute passen gut zu Sensile Medical?

Solche, die offen und ehrlich sind, die auch etwas bewegen und verändern wollen. Aber selbständig arbeitende Menschen, die gerne die Initiative ergreifen.

«Ich bin viel in Kontakt mit den Kunden, bzw. die Mitarbeitenden sind unsere Kunden – das schätze ich.»

Noy, Head HR

 

Wie lange arbeitest du schon bei Sensile Medical?

Ich startete im Jahr 2007 und arbeite bis 2009 als GL-Assistentin, danach gab es einen Unterbruch und seit August 2013 bin ich wieder bei Sensile Medical im Bereich HR tätig.

 

Was reizt dich besonders bei deiner Arbeit im HR?

Ich schätze den intensiven Kontakt zu Menschen. Mir gefällt die Schnittstellenarbeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ein Unternehmen kann sehr wohl ein top Produkt oder eine tolle Dienstleistung anbieten, aber ohne motivierte und leistungsfreudige Mitarbeitende wird das Unternehmen nicht nachhaltig erfolgreich sein. Weshalb ich finde, dass ein professionelles Personalwesen ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor ist.

 

Was gefällt dir besonders bei Sensile Medical?

Ich lernte das Unternehmen in den Anfängen kennen und erlebe jetzt die Umbruchphase vom Start-up zum KMU. Es ist schon eindrücklich, diese Entwicklung mitzuerleben. Man kann mitgestalten und zum Unternehmenserfolg beisteuern. Ebenfalls finde ich unsere Produkte sinnhaft und zukunftsträchtig – unsere Vision «Building Bridges from Drugs to Patients» ist inspirierend. Last but not least sind es auch die Mitarbeitenden der Sensile Medical: Die Zusammenarbeit bereitet mir sehr viel Freude, auch wenn natürlich nicht immer eitel Sonnenschein herrscht.

 

Du bist im Rekrutierungsprozess für neue Mitarbeitende involviert. Nach welchen Kriterien beurteilst du jemanden als passend fürs Unternehmen – nebst den on-the-job Anforderungen?

 

 

 

 

 

 

 

Wir befinden uns mitten in einer Umbruchphase, die ersten Produkte werden gelauncht eine interessante, aber auch anspruchsvolle Zeit. Da muss jeder mitanpacken wollen, teamübergreifend arbeiten und denken. Grosse Flexibilität ist gefragt und man muss sich in einem dynamischen Arbeitsumfeld wohlfühlen. Entscheidend ist auch, ob man ins Team passt. Es müssen nicht alle gleich ticken, wichtiger ist in meinen Augen, dass man sich gut ergänzt.

 

Was fällt daneben noch in deinen Aufgabenbereich?

Kernaufgabe der HR-Abteilung ist im Prinzip, die richtige Menge Mitarbeitende, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort bereit zu stellen. Nebst der Rekrutierung gehört auch die Personaladministration inkl. Sozialversicherungswesen dazu. Wir sind auch Anlaufstelle für die Mitarbeitenden sowohl für berufliche wie auch private Probleme.

 

Künftig möchte ich mich vermehrt vom klassischen Personalmanagement hin zum «Employee Life Cycle» bewegen. Das heisst, der Mitarbeitende soll vom ersten Arbeitstag bis zu seinem Austritt seine optimale Leistung erbringen können. Dies wiederum würde bedeuten, dass wir uns u.a. vertiefter mit der Frage beschäftigen, wie und welche Voraussetzungen wir als Arbeitgeber schaffen können, damit die Mitarbeitenden sich maximal engagieren (Stichwort: Mitarbeiterbetreuung und -entwicklung).

 

Wie beschreibst du das Arbeitsklima bei Sensile Medical?

Grundsätzlich denke ich, dass die Teams untereinander funktionieren. Durch das starke Wachstum in kurzer Zeit kann man jedoch feststellen, dass gewisse Zäune gesetzt wurden. Auch Unsicherheiten sind zu spüren, da die Strukturen noch nicht gefestigt sind. Eine übergreifende Firmenkultur muss sich erst noch entwickeln. Aktuell arbeiten wir daran, eine solche aufzubauen.

 

Wie würdest du jemanden die Arbeit bei Sensile schmackhaft machen, wenn jemand aus deinem Umfeld auf Stellensuche ist?

Wir arbeiten in einem spannenden und dynamischen Umfeld und stehen kurz vor dem Launch, das ist eine interessante Phase. Es ist ein überschaubares Unternehmen mit tollen Mitarbeitenden, die sich gut ergänzen. Hier vereint sich sehr viel Wissen unter einem Dach. Man kann sehr viel lernen, sehr viel mitgestalten und sich einbringen. Weiter bieten wir gute Arbeitsbedingungen.

«Wer bei Sensile Medical arbeitet, will keinen 0815-Job, ist idealerweise ein Macher und muss sich den Chancen und Risiken eines sich vom Start-up zum KMU wandelnden Unternehmen bewusst sein. »

Benjamin, Senior Software Engineering Manager

 

Wie lange arbeitest du schon bei Sensile Medical?

Ich habe am 3. April 2017 gestartet, nun bin ich also schon ein Jahr hier.

 

Welche Ausbildung hast du abgeschlossen?

Klassisch absolvierte ich erst eine Lehre, anschliessend habe ich an der Fachhochschule ein Diplom in ICT gemacht. Einige Jahre später schloss ich dann berufsbegleitend den Master (MAS) in Mikroelektronik ab.

 

Für was bist du zuständig in deiner Funktion als Software Engineering Manager?

Ganz einfach und in einem Satz: Ich entwickle die Software für unsere Pumpen. Das beinhaltet u.a. die Steuerung der Pumpe selber sowie jegliche Kommunikation bzw. Interaktion mit dem Anwender oder Patienten; sei es via Display mit Knöpfen oder via Bluetooth mit einer App.

 

Was sollte man dabei besonders gut können?

Man sollte abstrakt denken können. Die Software besteht aus vielen einzelnen Teilen, dabei sollte man verstehen, wie diese Einzelteile zusammengehören und funktionieren. Das Ziel besteht darin, die Komponenten so zu schreiben, dass komplexe Funktionen weitgehend vereinfacht abgebildet werden.

 

Man sollte einen gewissen Hang zur Ordnung haben und diszipliniert sein, um möglichst problemlos arbeiten zu können. Dennoch sollte ein Software Engineer mit Frust umgehen und Rückschläge einstecken können. Nicht immer funktioniert immer alles auf Anhieb, wie man sich das vorher ausdachte. Bevor man mit dem Programmieren beginnt, sollte man ein klares Bild davon haben, was die Software am Ende machen muss. Eine der Möglichkeiten dafür sind Diagramme – diese helfen zu abstrahieren. Software-Entwicklung erfordert auch Beharrlichkeit, dass man dranbleibt und versucht, Fehler zu entdecken und zu beheben. Das kann manchmal auch etwas länger dauern.

 

Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?

In erster Linie fasziniert mich, wie man mit Software, die man schreibt und eigentlich nicht greifbar ist, ein Gerät zum Funktionieren bringt. Zudem ist für mich auch stets der Anspruch da, die Software möglichst ansprechend für den Anwender zu machen, damit er das Gerät auch gerne bedient.

Mir gefällt ebenfalls das Zusammenspiel der diversen Komponenten wie z.B. die Kommunikation und die Schnittstelle zur Hardware.

 

Was schätzt du besonders bei Sensile Medical?

Ich schätze die offene Kultur. Vor allem im Projekt, woran ich momentan arbeite, ist das sehr gut spürbar. Ich finde es toll mitzuerleben, wie Leute aus verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten, um am Ende sehr anspruchsvolle Produkte zu entwickeln. Man ist stets auch offen gegenüber neuen Ideen und Vorschlägen. Zudem tragen unsere neuen Büroräume hier in der USEGO ihren Beitrag dazu bei.

 

Mit welchen Herausforderungen wirst du häufiger konfrontiert?

«Für mich besteht die grösste Herausforderung und zugleich Motivation darin, ein gutes, bedienerfreundliches Produkt zu entwickeln.»

Oskar, Chief Security Officer (CSO)

 

Wie lange bist du schon bei Sensile Medical?

Meine Dienste werden seit dem Tage des Umzugs von Hägendorf nach Olten beansprucht. Ich bin – wie die meisten Sensilianer – im Jahr 2017 zur Crew gestossen.

 

Wofür bist du zuständig?

Ich bin dazu da, um gut auszusehen. Trotz meiner zugegeben etwas speziellen blauen Hautfarbe. Und ja, mir ist auch schon zu Ohren gekommen, dass mich nicht alle gleich hübsch finden. Aber über Kunst lässt sich ja bekanntlich streiten. Doch das ist sowieso nur ein netter Nebeneffekt.

In meiner Hauptaufgabe überwache ich den gesamten Empfangsbereich – von meinem Arbeitsplatz aus direkt neben der Eingangstür, habe ich einen guten Überblick.

 

Gab’s schon mal brenzlige Situationen?

Abgesehen von den beiden Fehlalarmen in einer Woche, läuft es hier ziemlich gesittet ab.

 

 

 

 

Was gibt es sonst noch zu sehen?

Ich sehe natürlich alle Besucherinnen und Besucher, die durch den Haupteingang schreiten. Unsere Kundschaft ist international und reist aus aller Welt an, was ich jeweils sehr spannend finde – dasselbe gilt für unsere Lieferanten, die auch regelmässig vorbeischauen.

 

Aber auch Kandidaten, die zum Vorstellungsgespräch kommen, «müssen» erst an mir vorbei, wenn sie sich beim Empfangsschalter anmelden gehen. Das ist manchmal sehr spannend zu beobachten, wie sich die Kandidaten verhalten, bis sie zum Gespräch abgeholt werden.

 

Du kriegst also sehr viel mit, was bei uns so passiert. Wie hältst du es mit der Diskretion bzw. kannst du uns ein Geheimnis verraten?

Diskretion gehört zu meinem Job. Da wird nichts ausgeplaudert. Was ich sagen kann, dass sich Sensile Medical in einer spannenden Phase befindet, bald werden unsere Produkte gelauncht. Das ist ein grossartiger Meilenstein für uns. Da freu ich mich drauf.

 

Was gefällt dir an deinem Job?

Es läuft immer etwas und es gibt immer etwas zu sehen und zu hören, da unser Besuch sehr vielseitig ist. Meist wird Deutsch oder Englisch gesprochen. Zudem sehe ich wohl täglich fast alle unsere Mitarbeitenden, die entweder ihren Besuch abholen kommen oder unser Garden Café aufsuchen für die verdiente Mittags- oder Kaffeepause.

 

Auch der Empfangsbereich mit seiner Ausstattung bzw. Einrichtung macht Spass, ich mag es in einem solchen Umfeld arbeiten zu können.

«Bei uns arbeiten allesamt freundliche und motivierte Leute.»

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Melanie,  Head Validation & Verfication

 

Was ist dein Job?

Ich bin dafür verantwortlich zu testen, dass am Ende eines Entwicklungsprozesses alles in unserem Produkt drin ist, wie es sollte und dass alles so funktioniert, wie es geplant war.

Dafür prüfen wir das ganze Gerät wie auch einzelne Teile wie den Motor, die Pumpe oder die Batterie. Das geht ganz praktisch: Wir testen, wie lange alles funktioniert, wie zuverlässig das Material ist. Dazu gibt es genaue Vorgaben und gesetzliche Anforderungen, die erfüllt sein müssen. Ziel ist, dass unsere Geräte sicher sind, damit die Patienten es benutzen können.

 

Sie tragen eine hohe Verantwortung.

Ja. Im Extremfall heisst es: falsch gemessen, Patient gefährdet. Darum müssen wir sehr professionell und verantwortungsvoll arbeiten. Auf keinen Fall dürfen wir uns unter Druck setzen lassen. Weder von Marktinteressen noch von Geld oder von der Zeit. Wir arbeiten nach naturwissenschaftlichen Prinzipien und nur das zählt.

 

Was macht Freude?

Eine spannende

Herausforderung

bei Sensile Medical

ist, dass es bei den

meisten Tests noch

nichts wirklich fertig

zu kaufen gibt.

Wir dürfen viele

Prüfaufbauten und Messmittel selbst entwickeln. Wir sind gefordert, gute Lösungen zu finden und umzusetzen. Das finde ich super spannend.

 

Die grösste Herausforderung?

All die losen Enden miteinander zu koordinieren. Jeden Tag passiert was Neues, es laufen eine Menge Projekte. Es gibt sehr viele Schnittstellen und auch die Personalführung ist wichtig.

 

Welche Eigenschaften braucht ein Bewerber/eine Bewerberin für einen Job bei Sensile Medical?

Man sollte sehr beharrlich sein und sehr systematisch arbeiten. Die Medtech Welt hat viele Gesetze und Vorgaben, die einen auf den ersten Blick einschränken. Aber gerade in der Beschränkung liegt das Spannende: Je nach Land sind die Gesetze verschieden. Das gibt die unterschiedlichsten Problemstellungen und einen spannenden Umgang mit verschiedensten Mentalitäten.

«In meinem Job muss man präzise sein im Denken, genau sein, klar strukturieren und sehr lösungsorientiert arbeiten.»

Martin, Supply Chain Manager

 

Wie lange arbeitest du bei Sensile Medical?

Seit Anfang November 2016 arbeite ich hier als Supply Chain Manager. Meine Aufgabe ist es, die passenden Lieferanten zu finden, die unsere Produkte herstellen können. Dazu stimmen wir uns sehr eng mit den Kollegen aus der Industrialisierungsabteilung ab.

 

Eine klassische Schnittstellenfunktion?

Ja, wir sind ein Bindeglied für interne und externe Stellen. Als Ansprechpartner innerhalb der Wertschöpfungskette haben wir mit allen Abteilungen im Haus zu tun. Wir sind in den wichtigen Projekten drin. Ein sehr umfangreicher Job. Man muss aber auch «ellbögeln» können. Man ist im Projekt sowie lieferantenseitig im Fokus. Da braucht’s eine ganzheitliche Sicht.

 

Wie bist du auf Sensile Medical aufmerksam geworden?

Online. Ich hatte ein paar Dossiers draussen. Bei Sensile Medical hat mich die Kultur fasziniert. Sie passt mir sehr. Es ist ein junges Unternehmen mit einer extremen Dynamik. Wir arbeiten alle an den gleichen Zielen. Man spürt, dass die ersten Produktlaunches bevorstehen. Das gibt einen positiven Drive und eine intensive Zusammenarbeit. Das habe ich schon im Rekrutierungsgespräch gemerkt.

 

 

 

Was hat dich überzeugt?

Die gute menschliche Basis. Es ist eine sehr offene Kultur. Ich wurde total herzlich empfangen, fühlte mich willkommen. Ich merkte: Sie brauchen Verstärkung, ich darf mit anpacken. Das ist toll und motivierend!

 

Was für ein Typ Mensch ist bei Sensile richtig?

Man darf keine Berührungsängste haben. Ein wenig extrovertiert sein, ist sicher hilfreich. Kontakteknüpfen sollte man mögen und auch mal einen ungemütlichen Anruf gerne machen. Menschen mit einer gesamtheitlichen Sicht sind hier sicher richtig. An meiner Position muss ich wissen, wenn ich hier was «schrübele», was geschieht dann links und rechts. Das bedingt Interesse an anderen Abteilungen und Tätigkeiten.

 

Muss man im kalten Wasser schwimmen können?

Ja, wir sind im Aufbau. Prozesse und Strukturen werden laufend optimiert. Dafür kann man etwas bewegen.

«Bei Sensile Medical kann man etwas bewegen.»

Christoph, Head IT

 

Seit wann arbeitest du bei Sensile Medical?

Ich habe im Oktober 2014  begonnen – also seit 3,5 Jahren dabei.

 

Was ist deine Aufgabe als Head IT?

In meiner Funktion bin ich zuständig für die Sicherstellung des IT-Betriebes, die Infrastruktur (Hard- und Software), das Netzwerk sowie die Sicherheit. Zu meinen Aufgaben zählen die Teamleitung und die Budgetverantwortung.

 

Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?

Es ist sehr abwechslungsreich. Jeder Tag sieht anders aus, das erschwert zwar manchmal die Planung.

 

 

 

 

 

Wieso arbeitest du gerne bei Sensile Medical?

Zum einen sind das die offenen Leute und der kollegiale Umgang untereinander. Als ich mich damals hier bewarb, reizte mich die Möglichkeit bei einem Start-up zu arbeiten – hier kann man viel bewirken. Als ich hier anfing, gab es praktisch keine Infrastruktur. Ich konnte alles mitgestalten und mit aufbauen.

 

Sensile Medical ist enorm gewachsen. Welche Anforderungen stellt/e das an die IT?

In der IT arbeitet man in der Regel mit einer Planung für die nächsten drei Jahre, weshalb wir uns auf das Wachstum vorbereiten konnten. Der Mitarbeiterzuwachs ist jetzt vor allem bei der Systemauslastung zu spüren. Wir planen deshalb bis zum Sommer, die Kapazität und Performance zu steigern.

An dieser Stelle ist noch zu erwähnen, dass bei uns alles inhouse gemacht wird. Aktuell betreiben wir rund 40 virtuelle Server und haben keine Cloudlösungen.

 

Wie beschreibst du die Atmosphäre bei Sensile – im Unternehmen? Oder unsere Kultur?

Die Atmosphäre erlebe ich als sehr offen und kollegial, das heisst die Mitarbeitenden sind offen für Neues und extrovertiert. Wir leben eine Du-Kultur, damit verbunden sind auch flache Hierarchien. Man begegnet sich auf einer Augenhöhe, egal mit wem man spricht. Zudem wird ein ehrlicher Umgang gepflegt.

 

Wie würde die perfekte IT-Umgebung deiner Meinung nach aussehen? Bzw. auf welches Ziel arbeitest du hin?

In erster Linie besteht das Ziel darin, dass das Unternehmen erfolgreich ist. Der Idealzustand der IT ist, wenn man sie gar nicht spürt – wenn der Betrieb reibungslos funktioniert und alle Mitarbeitenden zufrieden sind.

 

Welche Art Leute passen gut zu Sensile Medical?

Solche, die offen und ehrlich sind, die auch etwas bewegen und verändern wollen. Aber selbständig arbeitende Menschen, die gerne die Initiative ergreifen.

«Ich bin viel in Kontakt mit den Kunden, bzw. die Mitarbeitenden sind unsere Kunden – das schätze ich.»

«Wer bei Sensile Medical arbeitet, will keinen 0815-Job, ist idealerweise ein Macher und muss sich den Chancen und Risiken eines sich vom Start-up zum KMU wandelnden Unternehmen bewusst sein. »

Benjamin, Senior Software Engineering Manager

 

Wie lange arbeitest du schon bei Sensile Medical?

Ich habe am 3. April 2017 gestartet, nun bin ich also schon ein Jahr hier.

 

Welche Ausbildung hast du abgeschlossen?

Klassisch absolvierte ich erst eine Lehre, anschliessend habe ich an der Fachhochschule ein Diplom in ICT gemacht. Einige Jahre später schloss ich dann berufsbegleitend den Master (MAS) in Mikroelektronik ab.

 

Für was bist du zuständig in deiner Funktion als Software Engineering Manager?

Ganz einfach und in einem Satz: Ich entwickle die Software für unsere Pumpen. Das beinhaltet u.a. die Steuerung der Pumpe selber sowie jegliche Kommunikation bzw. Interaktion mit dem Anwender oder Patienten; sei es via Display mit Knöpfen oder via Bluetooth mit einer App.

 

Was sollte man dabei besonders gut können?

Man sollte abstrakt denken können. Die Software besteht aus vielen einzelnen Teilen, dabei sollte man verstehen, wie diese Einzelteile zusammengehören und funktionieren. Das Ziel besteht darin, die Komponenten so zu schreiben, dass komplexe Funktionen weitgehend vereinfacht abgebildet werden.

 

Man sollte einen gewissen Hang zur Ordnung haben und diszipliniert sein, um möglichst problemlos arbeiten zu können. Dennoch sollte ein Software Engineer mit Frust umgehen und Rückschläge einstecken können. Nicht immer funktioniert immer alles auf Anhieb, wie man sich das vorher ausdachte. Bevor man mit dem Programmieren beginnt, sollte man ein klares Bild davon haben, was die Software am Ende machen muss. Eine der Möglichkeiten dafür sind Diagramme – diese helfen zu abstrahieren. Software-Entwicklung erfordert auch Beharrlichkeit, dass man dranbleibt und versucht, Fehler zu entdecken und zu beheben. Das kann manchmal auch etwas länger dauern.

 

Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?

In erster Linie fasziniert mich, wie man mit Software, die man schreibt und eigentlich nicht greifbar ist, ein Gerät zum Funktionieren bringt. Zudem ist für mich auch stets der Anspruch da, die Software möglichst ansprechend für den Anwender zu machen, damit er das Gerät auch gerne bedient.

 

Mir gefällt ebenfalls das Zusammenspiel der diversen Komponenten wie z.B. die Kommunikation und die Schnittstelle zur Hardware.

 

Was schätzt du besonders bei Sensile Medical?

Ich schätze die offene Kultur. Vor allem im Projekt, woran ich momentan arbeite, ist das sehr gut spürbar. Ich finde es toll mitzuerleben, wie Leute aus verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten, um am Ende sehr anspruchsvolle Produkte zu entwickeln. Man ist stets auch offen gegenüber neuen Ideen und Vorschlägen. Zudem tragen unsere neuen Büroräume hier in der USEGO ihren Beitrag dazu bei.

 

Mit welchen Herausforderungen wirst du häufiger konfrontiert?

«Für mich besteht die grösste Herausforderung und zugleich Motivation darin, ein gutes, bedienerfreundliches Produkt zu entwickeln.»

IOskar, Chief Security Officer (CSO)

 

Wie lange bist du schon bei Sensile Medical?

Meine Dienste werden seit dem Tage des Umzugs von Hägendorf nach Olten beansprucht. Ich bin  – wie die meisten Sensilianer –  im Jahr 2017 zur Crew gestossen.

 

Wofür bist du zuständig?

Ich bin dazu da, um gut auszusehen. Trotz meiner zugegeben etwas speziellen blauen Hautfarbe. Und ja, mir ist auch schon zu Ohren gekommen, dass mich nicht alle gleich hübsch finden. Aber über Kunst lässt sich ja bekanntlich streiten. Doch das ist sowieso nur ein netter Nebeneffekt.

In meiner Hauptaufgabe überwache ich den gesamten Empfangsbereich – von meinem Arbeitsplatz aus direkt neben der Eingangstür, habe ich einen guten Überblick.

 

Gab’s schon mal brenzlige Situationen?

Abgesehen von den beiden Fehlalarmen in einer Woche, läuft es hier ziemlich gesittet ab.

 

 

 

 

 

Was gibt es sonst noch zu sehen?

Ich sehe natürlich alle Besucherinnen und Besucher, die durch den Haupteingang schreiten. Unsere Kundschaft ist international und reist aus aller Welt an, was ich jeweils sehr spannend finde – dasselbe gilt für unsere Lieferanten, die auch regelmässig vorbeischauen.

 

Aber auch Kandidaten, die zum Vorstellungsgespräch kommen, «müssen» erst an mir vorbei, wenn sie sich beim Empfangsschalter anmelden gehen. Das ist manchmal sehr spannend zu beobachten, wie sich die Kandidaten verhalten, bis sie zum Gespräch abgeholt werden.

 

Du kriegst also sehr viel mit, was bei uns so passiert. Wie hältst du es mit der Diskretion bzw. kannst du uns ein Geheimnis verraten?

Diskretion gehört zu meinem Job. Da wird nichts ausgeplaudert. Was ich sagen kann, dass sich Sensile Medical in einer spannenden Phase befindet, bald werden unsere Produkte gelauncht. Das ist ein grossartiger Meilenstein für uns. Da freu ich mich drauf.

 

Was gefällt dir an deinem Job?

Es läuft immer etwas und es gibt immer etwas zu sehen und zu hören, da unser Besuch sehr vielseitig ist. Meist wird Deutsch oder Englisch gesprochen. Zudem sehe ich wohl täglich fast alle unsere Mitarbeitenden, die entweder ihren Besuch abholen kommen oder unser Garden Café aufsuchen für die verdiente Mittags- oder Kaffeepause.

 

Auch der Empfangsbereich mit seiner Ausstattung bzw. Einrichtung macht Spass, ich mag es in einem solchen Umfeld arbeiten zu können.

«Bei uns arbeiten allesamt freundliche und motivierte Leute.»